Was ist eine Landing Page

Was ist eine Landing Page?

Was ist eine Landing Page?

Hmm, was ist eine Landing Page? Im Grunde sowas, wie im analogen Leben, ein Gehsteigstörer, den man vor seiner eigenen Ladentüre aufstellt. Auch jemand, der PassantInnen anspricht, den Leuten einen Flyer in die Hand drückt und sie unterwegs oder vor dem Laden – bestenfalls freundlich und unaufdringlich – abfängt.

Ein Flyer. Nur jetzt eben digital. Ein digitaler Flyer.

Mit dem Begriff Landing Page (LP) oder auch Landingpage wird eine spezielle Website (One Pager) bezeichnet, die keine Navigation hat. Sie wird online per Hyperlink beworben und auf diese angekündigte Werbemaßnahme geleitet.

Eine Landingpage lädt zum Landen, Wandeln und Handeln ein.

Der Surfer wird anhand seiner Suchintention (Search Intention) da draußen im Internetnirvana gezielt angesprochen, um auf der bereitgestellten Landingpage zu landen, wandeln und zu handeln (Call To Action).

Für Werbetreibende ist die LP sehr schnell essentiell und zum täglichen Marketing-Tool geworden. Heute nicht mehr wegzudenken.

Call To Action

Keine Landingpage ohne klare Handlungsaufforderung (Call To Action). Mit kurz und knapper Ansprache (Wording), Bild & Video wie auch ein ganz klares Kommunikationsdesign ohne Ablenkung. Für den Erfolg deiner lancierten Internetkampagne via Landingpage ist das sehr entscheidend.

Der Interessierte wird vom Ursprungsort des Hyperlinks (Werbebanner) auch auf der Landing Page genau den Wiedererkennungswert vorfinden, den er vorher gestalterisch angekündigt und zu sehen bekam.

Damit der Surfer sich von dir sicher geleitet fühlt, wird er durch human centered design in seinem Interesse Bestätigt und für sein Vertrauen belohnt. Sicher und unangestrengt informiert, bleibt er auf deiner Seite und ist eher bereit zur Handlung überzugehen.

Struktur

Schlechte Informationsstruktur (Didaktik) irritiert nicht nur, sie erhöht die Frustration – neurowissenschaftlich bedeutet es sogar ein konkretes Schmerzempfinden – und hinterlässt beim Surfer einen schlechten Eindruck.

Deine Website wird dafür sogar von Google mit schlechterem Ranking abgestraft.

Beides gilt es zu vermeiden.

Hier im Blog unter Marketing & Sales kannst du darüberhinaus auch mehr über unsere Herangehensweise (Case Study) erfahren, die wir bei der herausfordernden Realisierung der drei Landingpages für eine Softwarefirma so hatten. Und falls du gerade lieber linear weiterlesen willst, hier eine der Landingpages für eine KlugeStadt™:

KlugeStadt™
Digitale Stadtverwaltung
Mehr Zeit für das Wesentliche – Digitale Transformation für Städte und Kommunen.

Mit Klick aufs Bild kannst du die ganze Landing Page sehen:

Landingpage für Kommune

Human first

Nicht auf die Generierung vieler Klicks (Click-Through-Rate/CTR), sondern auf den Handlungsabschuss kommt es bei der Landing Page an. Die Mailadresse einzutragen, ein Produkt zu bestellen, anzurufen oder sich für ein Beratungsgespräch anzumelden.

Damit die Handlung easy peasy durchgeführt werden kann, wird der Weg dorthin didaktisch gelenkt (Funnel). Dabei bietet es sich unserer Ansicht nach an, die Entscheidungsfreiheit des Surfers mit zu berücksichtigen, damit das Ganze nicht marktschreierisch und vor allem nicht manipulativ wird.

Es ist gut die InteressentInnen zu überzeugen – nicht sie zu täuschen.

Wenn du den Adressaten weiterhin als Mensch siehst, kannst du ihn als Mensch erreichen und wählst eine respektvolle Ansprache. Du bietest natürlich ansprechend wie überzeugend an und er entscheidet, ob er es brauchen kann oder einfach will.

Das klingt logisch, wird aber leicht vernachlässigt, wenn die technische Orientierung nach google-Algorithmen zu einseitig fokussiert wird.

Old Economy Marketing des 20. Jahrhunderts wirkt peinlich – was es eigentlich schon immer war. Fragen die als Aussagen formuliert werden sind einfach schräg und out.

Klarheit, Mehrwert und Augenhöhe einer Landingpage, werden mit der Aufmerksamkeit und dem Vorschussvertrauen der Surfer belohnt.

Eine Landing Page besteht aus einer Seite (One Page Site), besitzt keine Navigation und beinhaltet eine Handlungsaufforderung.

Vertrauen

Gerade online ist es eine  Herausforderung das Vertrauen der User zu gewinnen und sie zu überzeugen. Eine gute Landingpage schafft das durch Ansprache, klare Information, Didaktik Transparenz und Design. Deshalb ist die Landingpage zielgerichtet, klar strukturiert und ästhetisch ansprechend aufgebaut.

Nichts lenkt vom Inhalt und Handlungsstrang ab.

Und sie wird meist von der Unternehmenswebsite losgelöst – also eigenständig unter einer eigenen Domain online geschaltet. Dadurch können die Hauptwebseites schlank gehalten und die Statistiken getrennt voneinander erhoben werden.

Eine schnellere und kostengünstigere Variante wäre die Erstellung einer Unterseite innerhalb deiner bestehenden Haupt-Website im Design einer Landingpage, die du gezielt mit Hyperlinks via Sales Funnels oder Onlinewerbung (Ads) bewerben kannst.

Je nach deiner Situation, kann das durchaus eine Übergangslösung sein.

Falls du jetzt noch Lust hast ein wenig weiter zu lesen, könnte dich das auch interessieren:

Über New Work und die New Twenties
Landing Pages für Marketing & Sales
Habt ihr eine Portfolioübersicht?