Was ist eine Landing Page?

Für Werbetreibende ist die LandingPage sehr schnell essentiell und zum täglichen Marketings-Instrument geworden. Mit dem Begriff, wird eine spezielle Website bezeichnet, die online per Hyperlink beworben und auf die angekündigte Werbemaßnahme geleitet wird. Der Kunde wird gezielt an die Hand genommen, um auf der bereitgestellten Site zu landen, wandeln und zu handeln.

Keine LandingPage ohne klare Handlungsaufforderung.

Eine präzise Ansprache (Wording, Bild & Grafik) wie auch ein klares Kommunikationsdesign ohne jegliche Ablenkung, ist für den Erfolg einer lancierten Internetkampagne via LandingPage entscheidend. Der User sollte vom Ursprungsort des Hyperlinks auch auf der Landingpage genau den Wiedererkennungswert vorfinden, den er vorher auch gestalterisch genauso angekündigt und zu sehen bekam. Damit der Surfer sich sicher geleitet fühlt, sollte er durch Bestätigung abgeholt und belohnt werden. Gesichert und unangestrengt informiert, bleibt der Interessierte motiviert auf der Seite.

Schlechte Informationsstruktur irritiert nicht nur, sie frustriert und hinterlässt beim Surfer eine schlechte Reputation bezüglich des Unternehmens und des Produktes.

Hier ein Beispiel für eine gelungene LandingPage, mit der die Marco Polo App beworben wird: MARCO POLO eine App, bei der du nach deinem verlegten Handy »Marco« rufst und es dir dann mit »Polo« antwortet.

(Spontan fällt mir dazu auch diese Frage-Antwort Variante ein: »Ali!« – »Baba?«. Eine Individualisierung durch Texteingabe wäre doch ganz nett.)

Nicht die vielen Klicks auf dem Hyperlink sind bei dieser Marketing-Maßnahme entscheidend – vielmehr im Anschluss daran, der didaktisch angelegte Weg zur Handlungsaufforderung, damit es gar zu dem gewünschten Abschlussverhalten kommt.

Nicht auf die Klicks, sondern auf den Handlungsabschuss kommt es bei der LandingPage an.

Das gelingt nur mit Einbeziehung der Entscheidungsfähigkeit des Users. Wir sollten ihn unbedingt als mündigen Menschen ernst nehmen. Er kann nur die Entscheidung treffen, weiterzugehen, wenn er weiß, was ihn erwartet, wenn er Vertrauen fasst und ernsthaft überzeugt wird. Selbstverständlich kann jeder Surfer auch die Seite verlassen.

Doch wie bereits erwähnt, auf keinen Fall aus Frustrationsgründen im Umgang mit der LandingPage, die ihn bis dahin ansprechen, jedoch nicht leiten und begleiten konnte. Erscheint also ein Immobilien-Werbebanner mit dem Traumhaus »Bauhaus«, so sollte der Kunde innerhalb der entsprechenden LandingPage genau darüber weitergehend informiert werden und eine Handlungs-Möglichkeit vorfinden, die ihn beispielsweise ermächtigt einen Rückruf zu ordern, eine Broschürenbestellung zu tätigen, einen Beratungs- oder Besichtigungstermin auszumachen oder einen Finanzierungscheck durchführen zu lassen

Klarheit, Handlung & Mehrwert sorgen für Belohnung.

Der Surfer darf nicht durch weitreichende Nebensträngen wie Angebote über Grundstückspreise oder den Vorteilen der Schutzbriefe abgelenkt und behelligt werden. Das kann gesondert geschehen. Die didaktische Haranführung und die Reihenfolge dieser Informations-Struktur ist wichtig, damit der Mensch auf der LandingPage sich ernstgenommen fühlt und Vertrauen fassen kann.

Eine LandingPage besteht aus einer Seite, besitzt keine Navigation und beinhaltet eine Handlungsaufforderung. Sie vermittelt durch Design und Wording Vertrauen und kann überzeugen. Sie ist zielgerichtet und einfach aufgebaut – lenkt nicht vom Produkt und Handlungsstrang ab. Sie kann vom Unternehmens-CI losgelöst und absolut eigenständig produziert und als URL unabhängig von der Unternehmens-Website platziert sein.

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