Was macht eine Designschmiede wie eure?
Für welche Unternehmen und Bereiche seid ihr tätig?
Macht es Sinn euch zu einem Pitch einzuladen?
Was ist ein Content Management System?
Was bedeutet responsive Webdesign?
Was ist ein Prozess Standard Offsetdruck und was bringt mir das?
Was ist ein Proof und wozu soll das gut ein?
Was macht eine Designschmiede wie eure?

Astrid Seng und ich bilden mit unseren Talenten seit 2004 eine kleine Designschmiede aus Nürnberg, die gerne am Küchentisch oder in gemütlichen Cafés mit Freelance KollegInnen arbeiten und ihren Mitmenschen auf Augenhöhe begegnen. Auch wenn wir immer wieder dafür gehalten werden, sind wir keine Werbeagentur, waren wir noch nie und möchten wir auch gar nicht sein.

Laut Wikipedia entwickeln Designschmieden eher Designkonstanten wie Farbigkeit, Typografie, Marken, Formen- und Bildsprache. Sie zeichnen sich als tiefgehende Spezialisten aus. In Abgrenzung zu den Werbeagenturen verstehen sich Designschmieden in ihrer Arbeit eher als strategische Planer, Unternehmensphilosophen und Künstler, denn als Entwickler werblicher Botschaften.

Wir arbeiten ganzheitlicher und bedenken nicht nur die unterschiedlichen Kommunikationskanäle, die durch die digitalen Produkte bespielt werden können, sondern auch ihre Werte und die sich daraus ergebende Haltung eines Unternehmers.

Während für Werbeagenturen bei der Entwicklung einer Werbekampagne in erster Linie die Idee einer Vermarktung im Vordergrund steht – das Marketing – befasst sich ein Designteam wie wir es sind, stärker mit der Gestaltungsidee, der Bildung von Funktionen sowie die eines merkfähigen Erscheinungsbildes – dem sogenannten Look & Feel. Ich nenne es gerne die Anmutung, die das Visuelle und Emotionale an- und ausspricht.

Kurz eingeschoben: Ein Unternehmensdesign (Corporate Design) sorgt für die Visualisierung einer Unternehmensidentität (Corporate Identity), die in einer Designanleitung (Styleguide) schriftlich fixiert werden.

Wir fragen nach deiner Motivation, nach der Unternehmensgeschichte, spüren gerne die jeweilige Unternehmenskultur auf und sind gespannt für welches Vorhaben du uns einladen willst, dass wir mitzuwirken.

Besonders gut sind wir im Erkennen von Substanz, weil wir in der Lage sind sie von Gedöns zu unterscheiden. Diese visualisieren wir und haben uns dabei auf inhaltsunterstützendes Kommunikationsdesign unter Berücksichtigung der Didaktik, mit ästhetischem Anspruch spezialisiert.

Als kooperatives Team sind wir in der Lage, crossmedial sowie disziplinübergreifend für Print, responsive Web basierend auf WordPress, Audiokomposition und Produktion für Film, Screendesign für SocialMedia, Didaktik & Konzept tätig zu sein.

Am liebsten arbeiten wir für Menschen, die zu ihren Kunden, Mitarbeitern – egal ob Reinigungskraft oder Manager – und natürlich auch zu uns freundlich sind, denn wir halten es ebenso.

Für Menschen, die gemeinwohlorientiert handeln und die Ökonomie wie im urprünglich griechischen Sinne verstehen und u.a. auch in der bayrischen Verfassung, Art. 157 steht:

„Kapitalbildung ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur Entfaltung der Volkswirtschaft.“ 

Wir sind von Herzen gerne für UnternehmerInnen tätig, die den Menschen, das Tier und die Umwelt dabei im Fokus behalten – das Geld als Mittel und nicht als Zweck ihrer Motivation verstehen.

Deshalb unterstützen wir mit „common, social & culture prices“ Künstler, Kreative, sozial Engagierte und Entrepreneure sowie Firmen, die sich bewegen und eine soziale Unternehmenskultur des Miteinanders statt der Konkurrenz fördern, sich bewußt für eine andere Lebens- und Arbeitsart entschieden haben und es gemeinsam mit der Belegschaft umsetzen.

Aber auch die vielbeschworene Kreativität tatsächlich zulassen und aushalten wollen, wie in einem anderen Blogeintrag von uns beschrieben:

Link: Vom kleinmütigen Kontrolletti und der freimütigen Schaffenskraft

Und falls du einen Eindruck unserer konzeptionellen Herangehensweise haben möchtest, hier plaudern wir aus dem Nähkästchen und erzählen, wie wir den responsive Website-Relaunch für die Trainingsbücher der nürnberger Boulderhalle CafeKraft© realisiert haben:

Link: GimmeKraft!® goes responsive with green2blue

Guck dich in Ruhe auf unserer Referenzwebsite um. Alles, was du da siehst sind wir in der Lage zu konzipieren, zu gestalten und auch selbst umzusetzen. Wenn dir das zusagt, kontaktiere uns gerne. Wir sind an dir und deinem Vorhaben interessiert, nehmen uns Zeit, freuen uns auf jede echte Begegnung und Realisierung von guten Ideen, die wir gemeinsam mit dir ersinnen und besprechen werden.

Du erreichst uns täglich zwischen 10:00 und 22:00 Uhr – Kontaktdaten findest du hier im Impressum.

Für welche Unternehmen und Bereiche seid ihr tätig?

Nokia, United Banks of Switzerland, Quelle Versicherungen, Siemens Automation and Distribution, Siemens Health Care, GILEAD, Essex, Shering Plough, MSD Merck, Sharp & Dohme, Wyeth, Pfizer, GlaxoSmithKline, Baxter, Bristol- Myers Squibb, Reckitt Benckiser, Daiichi Sankyo, Abbott Laboratories, Stada Arzneimittel, Boehringer Ingelheim, Fresenius Kabi, Kastner Brillenhaus, for Gastronomy, for Advertising Agencies, for Product Managers.

Medical-scientific publishers, Dentistry, Gastronomy, Entrepreneurs, Music culture, Artists.

Macht es Sinn euch zu einem Pitch einzuladen?

Och nö – nich’ so gerne. Pitches sind sehr oft intransparent und unfair organisiert. Die Abgabekriterien und die minimalen Aufwandspauschalen für ein komplettes Konzept inklusive Idee sind obendrein auch recht bescheiden. Sie werden der schöpferischen Kraft und dem damit verbundenen Aufwand in keinster Weise gerecht.

Abgesehen davon, wird am Ende auch bei einer Absage der Teilnehmer-Konzepte nicht nachvollziehbar, was mit den kostbaren und günstig eingesammelten Ideen geschehen wird.

Wir sind der Meinung, dass die Auswahl zur Einladung zu einem Pitch bereits impliziert, dass die Ausschreiber genau wissen, wer Ihren Anforderungen gerecht würde.

Und falls es sich nicht um solche Kriterien handeln sollte, dann kann es wohl nur eine Farce sein, die wir ebenfalls nicht bedienen möchten.

Wir legen Wert auf eine menschliche, vertrauensvolle und langfristige Zusammenarbeit. Schaue dich hier in Ruhe um. Lade uns zu einem Kennenlern-Gespräch ein und lass’ uns miteinander sprechen.

Was ist ein Content Management System?

Ein Content-Management-System, abgekürzt »CMS« und zu deutsch »Inhaltsverwaltungs-System oder Redaktions-System« genannt, ist eine Software, die auf einen PHP-fähigen Online-Server mit Datenbankanbindung installiert wird, um damit dann nicht nur gemeinschaftlich im Team, sondern vielmehr ganz selbständig und ohne Programmierkenntnisse Inhalte einpflegen zu können.

Dazu braucht man sich nur über ein Hintertürchen in das CMS der Website einloggen, um an die benutzerfreundliche Oberfläche gelangen zu können.

Ein CMS ist so programmiert, dass es den Inhalt (Content) vom Layout (Design) trennt. Deshalb kann der Redakteur oder Benutzer ruhigen Gewissens und ohne Angst irgendetwas dabei zerstören zu können, seinen Content einpflegen.

Das bekannteste und weltweit verbreitetste OpenSource CM-Systeme ist »WordPress«. Joomla, Drupal und Typo 3 könnten noch bei Wenigen im Ohr mitklingen. Das Tolle daran ist jedenfalls, dass sie kostenfrei sind. Nur das Know-How der Installation, das Anpassen und Verändern der Layouts, des Designs und des Look & Feels erfordern eine intensive Arbeitszeit. Natürlich auch die Instandhaltung im Sinne »alles auf den neuesten technischen Stand und funktionsfähig zu halten« erfordert »Wissen und Aufwand«.

Denn auch CM-Systeme, Browser und Server-Sprachen entwickeln sich ständig weiter. Dann gibt es auch die verschiedenen PlugIns, also Zusatz-Applikationen, mit denen man sein CMS, um neue und bessere Funktionen erweitern kann. All das will ständig weiterentwickelt und auf den aktuellen Stand gehalten werden (Updates).

Ist das CMS einmal installiert, gestaltet und wird auf den technisch neuesten Stand gehalten, läuft es und kann mit Inhalten kontinuierlich und bequem gefüttert werden.

Was bedeutet responsive Webdesign?

Responsive Webdesign ermöglicht mit Hilfe von HTML5 und CSS3 Media-Queries das nahezu einheitliche Anzeigen von Inhalten, insbesondere das Look & Feel auf einer Website zu gewährleisten. Dabei wird das Layout einer Website so flexibel umgestaltet, sodass es auf dem Computer-Bildschirm, Tablet und Smartphone eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit bieten und der Inhalt auch auf dem kleinsten Bildschirm aufgenommen und gelesen werden kann. Inhalts-, Navigationselemente und der strukturelle Aufbau einer Website passen sich dem Bildschirmformat des jeweiligen Endgeräts an. Es reagiert darauf, wie eine lebendige Form. Es korrespondiert mit den Anforderungen der Endgeräte. Eine responsive Website ist also flexibel und nicht starr in ihrem Aufbau, ihrer Struktur und ihren Inhalten wie Bilder, Texte oder Tabellen. Sie passen sich also dynamisch an. Es reagiert – es antwortet darauf.

Statistiken zeigen, dass es sich lohnt auf ein Responsive Webdesign umzusatteln. Die Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets nehmen stetig zu. Die Online-Botschaften werden somit über kleinere Bildschirme wahrgenommen. Es lohnt sich also, eine bisher statisch verwendete Website-Breite von bspw. 1000 Pixel, die alleine für den Computer-Bildschirm bedacht wurde, nicht mehr zu verfolgen, denn dies wäre auf einem Smartphone sicherlich nicht mehr lesbar. Standard Auflösungen von Smartphones und Tablets sind bei Smartphones z.B. 320px bis 480px, bei Tablets 768px bis 1024px und bei Computer-Bildschirmen 1024px aufwärts.

Der Vorteil bei der Content-Pflege ist bemerkenswert. Texte, Bilder und Navigation werden nur einmalig gespeichert und dennoch für alle Formate automatisch flexibel eingesetzt und dargestellt.

Teste doch z. B. diese Responsive Website auf deinen eigenen unterschiedlichen Endgeräten. Du wirst sehen, was mit Responsive Webdesign gemeint ist. Du kannst das flexible Webdesign aber auch auf dieser netten Service-Site testen: »AM I RESPONSIVE?«

Was ist ein Prozess Standard Offsetdruck und was bringt mir das?

Durch den PSO kann die Produktion von der Datenerfassung bis zum fertigen Druckprodukt qualitativ abgesichert werden.

Der Prozess Standard Offsetdruck (PSO) ist die Beschreibung einer industriell orientierten und standardisierten Verfahrensweise bei der Herstellung von Druckerzeugnissen. Der PSO ist konform mit der internationalen Normserie ISO 12647 und wurde von den Verbänden der Druck- und Medienindustrie Deutschlands zusammen mit dem Forschungsinstitut Fogra (Forschungsgesellschaft Druck e.v/ Graphic Technology Research Association) international zur Normierung eingebracht und erfolgreich veröffentlicht.

Mit geeigneten Prüfmitteln und Kontrollmethoden, die der PSO beschreibt, werden Herstellungs-Prozesse überwacht, gesteuert und geprüft. Dazu gehören Messgeräte mit spektralen und densitometrischen Eigenschaften, sowie die passenden Prüfelemente (z.B. Kontrollstreifen auf den Proofs). Darüber hinaus gibt der Prozess Standard Offsetdruck Sollwerte und Toleranzen für die Druckproduktion vor, die das jeweils Sinnvolle und Machbare, bezogen auf moderne Produktionsmittel, repräsentieren.

Ziel ist dabei, den heute vielfach arbeitsteiligen Produktionsprozess so effizient wie möglich zu gestalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Zwischen- und Endergebnisse eine vorhersehbare Farbqualität beinhalten.

Qualität wird messbar, nachweisbar und beweisbar!

Wir lassen somit deine Print-Produkte auf hohem Niveau drucken (produzieren) und bieten dabei Farbechtheit, Terminsicherheit, Qualitätssicherheit, gleichbleibende Wiederholbarkeit von Aufträgen, weniger Abstimmzeiten vor Ort sowie Rechtsicherheit.

Was ist ein Proof und wozu soll das gut ein?

Als Proof bezeichnet man die Simulation des Druckergebnisses vor dem Drucken. Er soll einen möglichst realitätsnahen und farbverbindlichen Eindruck des späteren Druckergebnisses vermitteln. Monitore arbeiten als Selbstleuchter mit dem RGB-Farbenmodell, beim Druck wird jedoch meist das CMYK-Farbsystem eingesetzt. Durch Kalibrierung sowie Anpassung des Farbmanagements kann man sich dem Ergebnis annähern, eine 100% verbindliche Vorschau ist aber nicht exakt möglich. Selbst bei Anfertigung eines Einzeldrucks mit anderer Drucktechnik oder anderer Druckmaschine wird es später Abweichungen geben. All dies widerspricht dem eigentlichen Zweck eines Proofs: einer möglichst genauen Vorschau, um Fehler vor dem Druckgang zu korrigieren.

Es wird zwischen analogen und digitalen Proof-Techniken unterschieden:

Bei den analogen Verfahren wird der Proof über die Zwischenstufe einer Druckform hergestellt. Hier wird direkt aus der Druckmaschine ein sogenannter Andruck herausgelassen. Anhand Diesem wird die Farbverbindlichkeit solange korrigiert, bis sie stimmt, bevor automatisiert gedruckt wird. Sie ist zwar die beste Herangehensweise, wenn es um absolute Farbsicherheit gehen soll, aber auch die Kostspieligste, da die Druckmaschine für diese Zeit blockiert bleibt und der Produktionsausfall entsprechend finanziert werden muss.

Eine Sonderform stellt der Soft-Proof dar. Hier werden die Daten auf einem farbkalibrierten Monitor visualisiert.

Beim Digitalproof wird direkt aus den Digital-Daten ein Proof ausgegeben.

Ein Layoutproof soll die Korrektheit des Inhaltes und der Platzierung der verwendeten Elemente zeigen. Dabei wird  Wert auf die Farbverbindlichkeit gelegt. Häufig wird eine verkleinerte Ausgabe vorgenommen. Zum Einsatz kommen dabei am häufigsten elektrofotografische Drucksysteme.

Ein Standproof zeigt die Platzierung (Stand) der Seiten auf dem Druckbogen. Er sollte aus den per Raster Image Processor (RIP) für die Belichtung der Druckform vorbereiteten Daten erzeugt werden. Farbverbindlichkeit ist nicht gegeben.

Ein farbverbindlicher Proof (digital Prüfdruck) soll das Druckergebnis hinsichtlich Farbigkeit nahezu voraussagen. Wann ein solcher Proof farbverbindlich ist, regeln der Medienstandard Druck und die ISO 12647-7. Neben einem Halbton-Proof, bei dem Rasterverfahren zum Einsatz kommen, wie sie vom Hersteller des Druckertreibers zur Verfügung gestellt werden, können auch Raster-Proofs erzeugt werden, die das später im Druck verwendete Raster simulieren. Heute werden zur Erstellung von Proofs fast ausschließlich Tintenstrahldrucker eingesetzt, die über RIPs mit eingebautem Farb-Management-System angesteuert werden.

Wir arbeiteten mit diesen farbverbindlichen Proofs, die mit einem Ugra/FOGRA-Medienkeil CMYK-TIFF (15) ausgestattet sind. Dieser als Datensatz gelieferte Kontrollblock umfasst 33 ein- und mehrfarbig aufgebaute Farbfelder. Ergänzend sind ein Buntgraukeil, ein Echtgraukeil sowie ein unbedrucktes Feld enthalten. Wenn ein Prüfdruck farbverbindlich für eine Druckbedingung sein soll, dann müssen die CIELAB-Farbwerte der Felder des Ugra/FOGRA-Medienkeils CMYK-TIFF mit jenen eines standardisiert erstellten Referenzdrucks übereinstimmen, dessen Bedingungen dem geplanten Auflagendruck entsprechen. Anhand diesem Farbkeil kann mit Hilfe eines Spektraltensitometers eine Farbmessung durchgeführt werden. 

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