Eingriff in Machthorizonte – Prof. Dr. Kruse

Prof. Dr. Peter Kruse, der einen Weg findet, kulturelle Feldkräfte sichtbar zu machen im Gespräch über die neue Definition von Unternehmens- und Mitarbeiter-Führung.

Hier der Kurzfilm: Eingriff in Machthorizonte

»Wir sollten aufhören verhindern zu wollen, dass Leute sich vernetzen. Das Problem der Hierarchie war, dass man Leute versucht hat in Silos kalkulierbar zu machen. Netzwerke sind in Ihrer Struktur nicht kalkulierbar. In dem Moment wo ich aufgebe Vernetzung zu verhindern, gebe ich ein kleines Stückchen von Macht ab. Und da sind wir bei dem Problem der Hierarchie. Eigentlich haben wir über Jahrhunderte eine Tradition der Verhinderung von Vernetzung. Das ist unser Problem. Das Fördern von Vernetzen ist das Loslassen der Verhinderung. Mehr nicht, weil, Menschen vernetzen sich . . . (Einwand einer Zuhörerin) . . . ja, das ist aber leider gar nicht einfach, weil in dem Moment geben Sie Macht auf. Wer bitteschön gibt gerne Macht auf? Wer steht schon gerne vor einer Situation die er nicht mehr im Griff hat? Wir sind doch Manager oder?«

Da ist es wieder, der Drang und der Zwang zur Kontrolle, um Macht zu erhalten. Zulassen, Einlassen und Vertrauen ist angesagt. Siehe auch »Vom kleinmütigen Kontrolletti und der freimütigen Schaffenskraft«.

Mehr über Prof. Dr. Peter Kruse und Team gibt es hier auf ihrer Website Nextpractice.

Und hier die Studienergebnisse – Zahlen, Fakten, Auswertungen. Sehr spannende Ergebnisse und atemberaubend vorgetragen: Prof. Kruse – Studie: Wandel der Arbeitswelt

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